
Projektleitung: | Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka | |
|
|
|
Durchführung: | Mag.a Dr.in Helga Amesberger Mag.a Dr.in Brigitte Halbmayr Mag.a Kerstin Lercher |
|
|
|
|
Finanzierung: | Zukunftsfonds der Republik Österreich KR Rudolfine Steindling Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus Renner Institut Amt der Steiermärkischen Landesregierung Bundesministerium für Gesundheit und Frauen Bundesministerium für Soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz Renner Institut Tirol Kommunistische Partei Österreichs SPÖ Bundesfrauenorganisation |
|
|
|
|
Fertigstellung: | Februar 2007 |
Die wissenschaftliche Arbeit über das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück im Zusammenhang mit der Verfolgung von ÖsterreicherInnen während des Nationalsozialismus entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Forschungsschwerpunkt am IKF. Die Dokumentation der Geschichte der ÖLGR ist Teil dieses Schwerpunktes und des umfassend angelegten Projektes der “Namentlichen Erfassung der ehemaligen österreichischen Inhaftierten im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück”.
Die Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück (ÖLGR), gegründet im Mai 1947, ist ein Zusammenschluss von Überlebenden des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. In seinen Anfängen zählte der Verein rund 350 Mitglieder; heute hat er nur noch etwa 50 Mitglieder, die das KZ Ravensbrück überlebten. Rund 20 neue Mitglieder der nächsten und übernächsten Generation engagieren sich seit längerem ebenfalls ehrenamtlich.
Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die Aktivitäten und Aufgaben der Lagergemeinschaft, sowohl in ihrer Funktion als Versammlungs- und Stützpunkt für ihre Mitglieder als auch hinsichtlich ihres Beitrages zur politischen und historischen Bildung bzw. Aufklärung in Österreich. Eine kritische Analyse der annähernd 60-jährigen Geschichte soll auch ermöglichen, die Anforderungen an die zukünftige Arbeit bei der Fortführung der Lagergemeinschaft genauer zu bestimmen.