MitarbeiterInnen

des Instituts für Konfliktforschung



Mag.a Elke Rajal

Studium der Politikwissenschaft an den Universitäten Wien und Granada (Spanien). 2010/2011 Trainee und freie Mitarbeiterin am IKF, seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Forschungsschwerpunkte: Vorurteilsforschung, Nationalsozialismus und Shoah, Vergangenheitspolitik, Gender Studies, Bildung (Holocaust Education, Politische Bildung, interkulturelle Pädagogik)

Mitgliedschaften: Forschungsgruppe Politiken und Ideologien der Ungleichheit (FIPU), Verein für kritische Bildungsarbeit und Vergangenheitspolitik (KRIBAV), ÖGPW Sektion Vergangenheitspolitik

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Publikationen (Auswahl):

Offen, codiert, strukturell – Antisemitismus bei den "Identitären". In: Goetz, Judith/ Sedlacek, Joseph Maria/ Winkler, Alexander (Hg.), "Untergangster des Abendlandes". Ideologie und Rezeption der neofaschistischen "Identitären", Hamburg 2017, 309-350.

Die Ottakringer Notstandsbauten. Eine wohnpolitische Intervention am Beginn des 20. Jahrhunderts (gemeinsam mit Heidi Niederkofler).
In: zoll+, Heft 30, Ausgabe 1/2017, 31-33.

Lebensgeschichte von Cölestine Hübner. online

Lebensgeschichte von Barbara Eibensteiner. online

Melting Pot Ottakring? Distinktionsprozesse und Disziplinierungsbestrebungen an den Rändern des Urbanen. Ein Projektbericht (gemeinsam mit Heidi Niederkofler). In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Band 3/2017 (i.E.).

Rechtsextremismusprävention in der Schule: Ein ambitioniertes Programm, gemeinsam mit Heribert Schiedel, in: FIPU (Hrsg.): Rechts-
extremismus. Band 2: Prävention und politische Bildung. Wien 2016, 85-136.

Holocaust Education in Austria in the Light of the Frankfurt School. In: Journal for the Study of Antisemitism. Volume 7 Issue #2 2015, 53-67.

Anmerkungen zur schulischen Vermittlung des Nationalsozialismus und seiner Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. In: Aistleitner, Judith/ Lorenz, Laurin/ Wallerberger, Thomas (Hrsg.): Grenzüberschreitungen: Didaktische Materialien zur Exilliteratur. Wien 2015, 16-18.

Ein Ballsaal als politischer Ort. Zur Nutzung der Sofiensäle: 1920er bis 1940er Jahre, in: SoArt GmbH (Hg.): Die Wiener Sofiensäle. Vom russischen Dampfbad zum modernen Wohn- und Kulturbau. Wien 2013, 100-117.

Antisemitismus in Österreichs Klassenzimmern. Eine pädagogische Herausforderung, gemeinsam mit Andreas Peham, 2012.

Zur Geschichte und Lage der schulisch-pädagogischen Vermittlung der Shoah in Österreich, in: Alexander Emanuely/ Judith Götz (Hg.): März, Literatur & Gedächtnis. März 1938. Ein Lesebuch. Wien 2011, 18-27.

Erziehung wozu? Holocaust und Rechtsextremismus in der Schule, gemeinsam mit Andreas Peham, in: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (Hg.): Jahrbuch 2010. Schwerpunkt: Vermittlungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen. Wien 2010, 38-65.

Erziehung nach/über Auschwitz. Holocaust Education in Österreich vor dem Hintergrund Kritischer Theorie. Diplomarbeit, Universität Wien 2010.

Vergessene Opfer, gemeinsam mit Johannes Kramer und Daniel Binder, in: Walter Manoschek (Hg.): Der Fall Rechnitz. Das Massaker an Juden im März 1945. Wien 2009, 111-145.

Lebensgeschichten von Opfern der Massaker beim Rechnitzer Kreuzstadl 1945, gemeinsam mit Johannes Daniel Binder und Johannes Kramer, in: Burgenländisches Landesarchiv (Hg.): Burgenländische Forschungen. Bd. 98: Das Drama Südostwallbau am Beispiel Rechnitz. Daten, Taten, Fakten, Folgen, Eisenstadt 2009, 92-101.

Abgeschlossene Projekte:

"Asozial" im Nationalsozialismus und die Fortschreibung im Nachkriegsösterreich. Weibliche Häftlinge im KZ Ravensbrück und KZ Uckermark (2017)

Antisemitismus und Finanzkrise: eine Untersuchung österreichischer Printmedien (2011)