CPDCCPDC (Conflict – Peace – Democracy Cluster)

Cluster Konflikt-, Friedens-, Demokratieforschung

 

 

Der Conflict-Peace-Democracy Cluster ist mit Januar 2016 an die Universität Graz übersiedelt. Neben dem Institut für Konfliktforschung gehören ihm als weitere außeruniversitäre Einrichtungen das Demokratiezentrum Wien und das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung an.

Auf der Website des CPDC finden sich neben aktuellen Projekten und Publikationen auch Informationen zum Cluster und den MitarbeiterInnen der jeweiligen Institute.

Link zur Website

Der CPDC betreibt seit April 2017 gemeinsam mit der Organisation Shabka den CPD Policy Blog, der eine Plattform für die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschafspolitisch relevanten Themen bietet.

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Sommerakademie an der Friedensburg Schlaining, 9. bis 14. Juli 2017

Welt im Umbruch Perspektiven für europäische Friedenspolitik

 

 

Wir freuen uns, dass wir für die viertägigen Workshops eine Vielzahl an Reflexionsperspektiven unter fachkundiger Anleitung bieten können: Theoriebegeisterte werden sich bei der Friedens- und Migrationsforscherin Viktorija Ratković oder im Integrationsworkshop mit Peter Steyrer und Wilfried Graf wohlfühlen, Dichterinnen und Schauspieler kommen bei der Poetry Slammerin Yasmin Hafedh oder bei der Psychodramatikerin Maria Theresia Schönherr auf ihre Kosten. Wer Kino liebt, möchte vielleicht das post-säkulare Europa mit der Philosophin Ursula Baatz auf besondere Art und Weise diskutieren. Mediator Wolfgang Weilharter schlägt neue Debatten über Friedensbewegung und Gewaltfreiheit vor und "Kommunikationsstrategien für den Umgang mit Andersdenkenden" versprechen die Politischen Bildnerinnen Linda Kreuzer und Isabella Weiss.

Download Programmübersicht

Link zum Anmeldeformular

Nachwuchsjournalist/innen und Nachwuchswissenschaftler/innen sollten eine Bewerbung für die Workshops mit Paula Kolb und Andrea Warnecke in Betracht ziehen. Diese werden durch das ÖSFK in Form von freier Kost und Logis, sowie kostenlosem Eintritt zu allen Veranstaltungen der Sommerakademie unterstützt:

Call for Applications für den Nachwuchswissenschaftler/innen-Workshop

Call for Applications für den Medien-Workshop

Inspirierende Impulse erwarten wir nicht minder freudig von unseren namhaften Vortragenden, und zwar von Ulrike Lunacek, Christoph Wulf, Oskar Negt und Christine Morgenroth, Chantal Mouffe sowie Hanne-Margret Birckenbach in Form von Referaten und Abendgesprächen und von Claudia Brunner, Alexander Neumann, David Becker, Ulrike Guérot, Oliver Marchart, Andreas Gross, Birgit Mahnkopf, Karl Aiginger, Andreas Novy, Andreas Zumach, Walter Feichtinger, Andrea Warnecke und Muna Duzdar in Kurzvorträgen und Plenardebatten.

Für einen inhaltlich anregenden, interaktiven und partizipativen Verlauf der Woche sorgen die Prozessbegleiter/innen Astrid Reinprecht und Joachim Schwendenwein sowie das Team der Sommerakademie, das sich bemühen wird, den Roten Faden unserer gemeinsamen Gedanken sichtbar zu halten.

Alle Informationen zur Sommerakademie finden Sie unter: Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK)

 

Entstehung des Clusters (aus dem Tätigkeitsbericht 2011)

Flyer zum Download (Stand März 2012): (PDF)
Plakat zum Download: (PDF)

Eine weiterhin zentrale Frage ist die Sicherheit und Berechenbarkeit der Forschungstätigkeit, auch und gerade im Interesse der MitarbeiterInnen. Die MitarbeiterInnen sind in ihrer beruflichen Existenz am Institut immer nur mit bestenfalls mittelfristigem Horizont abgesichert. Als Ergebnis politischer Weichenstellungen von Seiten des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung wurde 2011 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (IFF-Fakultät) durch Beschlüsse der zuständigen universitären Instanzen der „Konflikt – Frieden – Demokratie Cluster“ eingerichtet. In diesem Cluster wurde das IKF mit dem Demokratiezentrum Wien, dem Österreichischen Studienzentrum für Friedens- und Konfliktforschung Schlaining und dem Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik der Universität Klagenfurt zusammengeführt. In dieser Verbindung behalten die beteiligten Institute ihre eigene Rechtsform, wobei die in einigen Jahren möglichen Festlegungen über die Gestaltung der Tätigkeit im Rahmen der Universität offen sind.

Diese institutionelle Anbindung, die keine räumliche Veränderung für das Institut mit sich bringt, sichert für die kommenden Jahre die vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung zur Verfügung gestellte Basissubvention.

Der CPDC entwickelt sich im Zuge eines „bottom up“ Prozesses. In zwei Klausuren (in Wien und in Schlaining) und in mehreren Zusammenkünften eines von allen beteiligten Institutionen beschickten Koordinationsteams (für das IKF ist Birgitt Haller beteiligt) wurden die Möglichkeiten der Vernetzung zwischen den Instituten und die konkrete Einbindung des Clusters in die Universität Klagenfurt diskutiert und entsprechende Schritte auch vereinbart. Dieser Entwicklungsprozess wird von zwei Moderatoren professionell begleitet.

In diesem Verfahren werden auch Aspekte der Finanzierung, der Ressourcen, der Evaluation und der weiteren institutionellen Ausgestaltung besprochen und erste Festlegungen vorgenommen. Im Zentrum stehen aber auch und vor allem wissenschaftliche Projekte, die von allen beteiligten Instituten getragen werden sollen. Bereits geplant sind unter anderem ein „Handbuch zur Friedens-, Konflikt- und Demokratieforschung“ mit einem Zeithorizont von 18 Monaten, die Entwicklung eines Universitätslehrganges (ULG) „Citizenship Education“, die (Mit-) Veranstaltung einer internationalen Konferenz zum Thema Friedensforschung 2013 und ein Forschungsprojekt, das sich mit einer kritischen Einschätzung der österreichischen Friedensbewegung ab 1945 befasst.

Die Beteiligung am CPDC eröffnet dem IKF eine längerfristige Perspektive. Die Kooperation mit drei Instituten, die auch und wesentlich der Didaktik und der wissenschaftlichen Lehre verpflichtet sind, bedeutet, dass schon jetzt die Funktion der Wissenschaftsvermittlung für das IKF eine wachsende Bedeutung bekommen wird – wie etwa die vorgesehene Entwicklung eines Universitätslehrganges mit der weiterführenden Perspektive eines möglichen BA- und/oder MA-Studiums deutlich macht.

Der CPDC, bei den ersten Überlegungen Ende 2010/Anfang 2011 aus der Sicht des IKF zunächst vor allem ein Rettungsanker, der die finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung für weitere Jahre garantiert, ist im Laufe von 2011 zu einem Gesamtprojekt geworden, das dem Institut inhaltlich neue Möglichkeiten eröffnet.

 

Frühere Aktivitäten (Link)